Typisch für die impressionistische Malweise sind die sehr kurzen Pinselstriche.

Es sind im Extremfall beinahe „hingestrichelte Punkte“, die sehr dicht nebeneinander auf der weißen Leinwand stehen. Häufig betonen die Impressionisten in ihrer Richtung die Form oder Struktur des Motivs, z. B. das Gras in einer Wiese oder die Rinde eines Baumstammes.

Die wohl bedeutendsten Vertreter des Impressionismus sind u. a. Claude Monet, Paul Cezanne, Pierre-Auguste Renoir oder Vincent van Gogh.

Impressionistische Fotografie

Impressionistische Kameratechniken schenken Raum für experimentelles, spielerisches. Den Zufall einladen, Kontrolle scheinbar abgeben. So kann Neues entstehen und Gewohntes in anderen Facetten gesehen werden. Im Spiel mit veränderten Belichtungszeiten, Fokus, Bewegung, Mehrfachbelichtungen uvm. entstehen abstrahierte Momentaufnahmen.

Ende des 19. Jahrhunderts erkämpften sich eine Reihe von Fotografen einen Kunstanspruch, indem sie die Kunst ihrer Zeit mit ihren Mitteln in Szene setzten. Die Piktorialisten setzten, inspiriert durch Vordenker wie Antoine Claudet und Peter Henry Emerson, systematisch die Unschärfe als Stilmittel ein.

Robert Demachy setzte mit seinen Gummi-Bichromatdrucken Ballettaufnahmen in Szene, die in Stil und Stimmung große Ähnlichkeit mit Gemälden von Edgar Degas aufwiesen. Neben Demachys Bildern besitzen unter anderen Werke der Piktorialisten Heinrich Kühn, Alfred Stieglitz, Gertrude Käsebier, Edward Steichen, Adolphe de Meyer, Mary Devens und Alvin Langdon Coburn eine impressionistische Anmutung.

Inspiriert hat mich dieser Stil,
da ich beim Fotografieren gerne
experimentiere.

Ich möchte Landschaftsaufnahmen zeigen, die alleine durch die Technik und Umsetzung spannend wirken und zur Phantasie anregen, Raum für eigene Interpretation geben.

Es ist sehr interessant zu beobachten wie unterschiedlich die Betrachter meiner Bilder mit diesem Thema umgehen und sich darauf einlassen.